Auf einer meiner üblichen Fahrten von Fulda nach Hause, kam ich nicht umhin, bei Amorbach dieses nette Parkplatzszenario mit der Kirche des Kloster Amorbach im Hintergrund zu malen.
Hier veröffentliche ich angefertigte Plein-Air Zeichnungen und Bilder. Größtenteils auch nach den Statuten des Urban Sketching erstellt. Auf Anfrage sind einzelne Werke verkäuflich. Auftragsarbeiten werden gerne angenommen, sofern diese die Abbildung von Häusern, Gärten, Geschäften und Szenen beinhalten. Portraits und Aktmalerei biete ich nicht an. Abstrakte Auftragsarbeiten nach Absprache. Für alle Bilder und Inhalte: Copyright Björn Steffen
Dienstag, 16. Juli 2019
Samstag, 13. Juli 2019
12. und 13. Juli 2019 Bei dem Urban Sketchers Warm-Up in Frankfurt
Ich war ja auch dabei. Nicht, dass Ihr denkt, das bisschen Dauerregen am Neckar und im Odenwald mich und meinen Roller hätte davon abhalten können, zum #USKFrankfurt2019 Warmup der #USKRheinMain am 12.07.19 zu fahren. Die Eröffnungsreden u.A. von Gabi Wührmann waren nach kürzester Zeit locker und super informativ abgefrühstückt, so dass ich sofort zur Tat, respektive zum ersten super leckeren #Sauergespritzten im netten Äbbelwoigarde des Struwwelpeter schreiten konnte, bevor es danach zum Inhouse-Treffen mit den anderen gefühlt 90 Urban Sketchern im Dauth-Schneider weiterging.
Sagen wir es mal so:
Ich bin mit der Charakterfigur des Struwwelpeter in den 60er Jahren erzogen worden. Dadurch sind meine heimlichen Vorbilder halt eben auch die Figuren aus diesem Knigge für Kinder. Also musste mir schon deshalb der Apfelwein am besten schmecken...
Ich bin mit der Charakterfigur des Struwwelpeter in den 60er Jahren erzogen worden. Dadurch sind meine heimlichen Vorbilder halt eben auch die Figuren aus diesem Knigge für Kinder. Also musste mir schon deshalb der Apfelwein am besten schmecken...
Während des Treffens skizzierte ich nur schnell das Szenario und kam danach irgendwie wieder schnell auf das Thema Äppler zurück. Irgendwann wurde mir die Luft jedoch zu stickig und ich verholte mich mit einem Bierchen (besser!) nach draußen, um noch eine Skizze der Fassade des Struwwelpeter zu machen.
Der nächste Tag startete am Römer, wo ich von den Treppen des historischen Museum Frankfurt aus das alte (sächsische ?) Café skizzierte. Hier wurde man noch in den 80er Jahren von der noch deutlich vor der Jahrhundertwende geborenen Chefin bedient, deren Familie das Café schon seit Urzeiten betrieb. Damals bediente sie noch gerne und dem Alter entsprechend extrem langsam, was ihrer ebenfalls bedienenden Tochter gehörig auf den Senkel ging. Immerhin war hinter dem Tresen eigentlich nur Platz für eine Person! Damals war dieses Café berühmt für seine Linzer Torte und die Bethmännchen, welche von dem Nachfolgebetrieb ConditCouture noch immer angeboten werden. Nur den Charme von damals, den konnte man leider nicht mit in das neue Jahrtausend retten.
Dafür durften wir aber zum Zeichnen auf das Dach der Frankfurter Nikolaikirche gehen. Von dort aus zeichnete ich den Komplex des Commerzbank-Towers, welcher seit inzwischen 22 Jahren ein ökologisch und energetisch wegweisendes Architekturkonzept aufzuweisen hat. Auch war es bis vor 16 Jahren das höchste Gebäude Europas!
OK. Nach den vielen Schwärmereien muss ich nun doch noch im Nachhinein darüber grinsen, dass uns zum Abschluss dieser Zeichensession noch die typische Frankfurter Schlamperei und Mundfaulheit eingeholt hatte:
Der Küster hatte uns auferlegt, dass wir uns mit von innen einschließen. Das klappte auch hervorragend, bis wir dann versuchten, die Tür wieder zu öffnen. Letztlich klappte die Öffnung der Tür nur, weil die Nachfolgegruppe unsere Hilferufe erhörte und mit dem, durch ein Fensterchen geworfenen, Schlüssel die Tür von Außen wieder öffnen konnte. Wie sich später herausstellte, war der Bart des Schlüssels hoffnungslos abgeschliffen. Man musste schon einen Trick anwenden, um das Schloss mittels dieses Schlüssels zu bedienen. Diese Information wurde uns nach üblicher Frankfurter Art natürlich nicht weitergereicht. Denn "man" weiß ja, wie der Schlüssel tickt.
Der Küster hatte uns auferlegt, dass wir uns mit von innen einschließen. Das klappte auch hervorragend, bis wir dann versuchten, die Tür wieder zu öffnen. Letztlich klappte die Öffnung der Tür nur, weil die Nachfolgegruppe unsere Hilferufe erhörte und mit dem, durch ein Fensterchen geworfenen, Schlüssel die Tür von Außen wieder öffnen konnte. Wie sich später herausstellte, war der Bart des Schlüssels hoffnungslos abgeschliffen. Man musste schon einen Trick anwenden, um das Schloss mittels dieses Schlüssels zu bedienen. Diese Information wurde uns nach üblicher Frankfurter Art natürlich nicht weitergereicht. Denn "man" weiß ja, wie der Schlüssel tickt.
Aber auch dafür kann ich dieses eigenartige Dorf zwischen den bedeutsamen Städten Offenbach am Main und Eschborn einfach nur knutschen 😍
Mittwoch, 3. Juli 2019
03,. Juli 2019 Meine Vespa
Im Augenblick bin ich gesundheitlich ein wenig ausgebremst und soll mich "schonen". Aber eine kleine Zeichnung meiner schönen Vespa vor unserer Garage geht immer...
Ich muss angesichts der Formen dieser Roller immer wieder die italienischen Designer bewundern. Es ist unglaublich, wie schon kleinere Abweichungen von der originalen Linienführung aus den munteren Flitzern eher koreanischen Barock machen können.
Mit anderen Worten: Ich darf noch ein wenig üben.
Dienstag, 2. Juli 2019
02. Juli 2019 Neckarsteinbrüche auf dem Hundespaziergang
Einer unserer Hunde-Gassi-Wege verläuft oberhalb des Ortes Rockenau durch den Wald.Neben der Sicht auf ein nicht ganz so pittoreskes Neubaugebiet, erstreckt sich auf der anderen Seite des Neckartales einer der vielen ehemaligen Steinbrüche, die seinerzeit dem Schloss Heidelberg die Unmengen erforderlicher roter Sandsteine geliefert haben. Wenn sich dann noch auf der darunter liegenden Bahnstrecke eine der modernen S-Bahnen am Neckar entlang schlängelt, ist der Kitsch kaum noch zu überbieten.
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